8 Jahre Jubiläum
Andere
12. Mai 2026

8 Jahre Jubiläum

Acht Jahre Wunderraum: Was war damals eigentlich der Auslöser für die Gründung?

Maria Bassi:

Uns hat gestört, wie Arbeit oft organisiert ist: funktional, aber unpersönlich. Uns war wichtig, einen Ort für Unternehmerinnen und Neugründer zu schaffen, der alles vereint, was man braucht. Was wir bieten wollten, war ein professionelles und gleichzeitig menschliches Umfeld.

Und wie habt ihr diese Idee konkret umgesetzt?

Elisabeth Hirtl:

Wir wollten keinen Schreibtischpark, in dem jede Person für sich bleibt, sondern einen Ort, wo man gern arbeitet. Mit Atmosphäre, Service und einem gewissen GastgeberinnenGedanken. Eher wie ein gutes Hotel, einfach für Arbeit.

Hand aufs Herz: Wie riskant war der Start?

Elisabeth Hirtl:

Ziemlich riskant. Es hat niemand auf uns gewartet. Doch wir sind Schritt für Schritt vorgegangen.

Loslegen, lernen, besser werden – das war unser Ansatz.

Was hat euch durch diese Anfangsphase getragen?

Maria Bassi:

Die Klarheit. Wir wussten, was wir wollen und was nicht. Und wir haben früh gemerkt: Nicht jede Kundin und jeder Kunde passt zu uns. Das auszuhalten, war wichtig. Lieber

8 Jahre Wunderraum

«Es geht uns um ein Miteinander, das engagiert ist, offen und nach vorne gerichtet»

Vor acht Jahren startete der Wunderraum mit einer klaren Idee: Arbeiten soll nicht nur effizient sein, sondern auch Freude machen. Heute ist daraus ein etablierter Business Space mit Büros, Coworking, Meetingräumen und einer aktiven Community geworden. Die Gründerinnen Maria Bassi und Elisabeth Hirtl erzählen, wie alles begann und warum der Wunderraum heute aktueller ist denn je.

Haben im Schwyzerischen Pfäffikon einen Business-Treffpunkt etabliert: Maria Bassi (links) und Elisabeth Hirtl, die Köpfe hinter dem Wunderraum.

Möchten Sie uns kennenlernen?

Dann rufen Sie uns an unter Tel. 055 415 70 00 oder schreiben Sie uns an hallo@wunder-raum.ch.

Wunderraum, Churerstrasse 54, 8808 Pfäffikon www.wunderraum.ch langsamer wachsen, dafür stimmig bleiben.

Heute spricht man ständig vom «Hybriden Arbeiten». Ihr habt schon früh auf flexible Arbeitsmodelle und Coworking gesetzt. War das Timing Glück?

Elisabeth Hirtl: Teilweise sicher. Aber vieles war absehbar. Flexibilität, weniger Fixkosten, mehr Fokus aufs Kerngeschäft, das sind keine kurzfristigen Trends, sondern echte Bedürfnisse. Die Pandemie hat das Ganze beschleunigt.

Plötzlich war das, was wir gemacht haben, für viel mehr Menschen relevant.

Was ist der Wunderraum in wenigen Sätzen erklärt?

Maria Bassi: Ein kleines Ökosystem.

Menschen aus unterschiedlichen Branchen arbeiten hier nebeneinander.

Daraus entstehen Gespräche, Ideen, manchmal auch Kooperationen. Nicht erzwungen, sondern ganz natürlich.

Genau das ist der Punkt: Wir schaffen den Rahmen. Was darin entsteht, liegt bei den Menschen.

Wer arbeitet heute bei euch?

Elisabeth Hirtl: Es sind Unternehmerinnen oder Neugründer, die ihre Firma hier ansiedeln, aber auch Selbstständige, Freelancer und Führungskräfte. Viele suchen eine Alternative zum Homeoffice oder zum klassischen Büro, oft nur für einige Tage pro Woche.

Maria Bassi: Unsere Meetingräume werden von Geschäftsleitungen, Verwaltungsräten und Teams von Firmen und KMU aus der Region gemietet.

Auch Vereine sind willkommen.

Was wollen eure Kundinnen und Kunden heute wirklich?

Elisabeth Hirtl: Einfachheit, Flexibilität und Entlastung. Sie wollen arbeiten, nicht Infrastruktur managen. Und sie wollen Lösungen, die sich an ihr Leben anpassen, nicht umgekehrt.

Und was bringt sie dazu, zu bleiben?

Maria Bassi: Die Stimmung im Wunderraum. Wenn der Spirit stimmt, kommen die Leute gern. Und dann entsteht fast alles von selbst: Austausch, Motivation, Produktivität. Viele sagen uns, dass sie hier fokussierter arbeiten als zu Hause und es gleichzeitig schätzen, weniger allein zu sein.

«Community» ist ein grosses Wort. Was bedeutet es für euch?

Elisabeth Hirtl: Dass Dinge passieren, die man nicht planen kann. Gespräche an der Kaffeemaschine, aus denen plötzlich etwas entsteht, eine Idee, eine neue Kooperation. Diese Momente sind Gold wert.

Worauf seid ihr nach acht Jahren wirklich stolz?

Maria Bassi: Dass wir uns in der Region als wirtschaftlicher Fixpunkt etabliert haben, ohne laut zu sein. Dafür sind wir konsequent unseren eigenen Weg gegangen. Mit Qualität, Haltung und viel Herzblut.

Elisabeth Hirtl: Und dass hier echte Verbindungen entstehen. Menschen unterstützen sich, empfehlen sich gegenseitig weiter, wachsen miteinander.

Was kommt als Nächstes?

Elisabeth Hirtl: Weiterentwickeln. Nicht stehen bleiben. Wir hören genau hin, was unsere Community braucht, und reagieren darauf. Wir sehen uns als Brückenbauerinnen und möchten weiterhin Vernetzung und Lernen fördern.

Maria Bassi: Uns schwebt vor, unsere Community weiterzuentwickeln. Gerade Gründerinnen und Gründer haben Herausforderungen in Bezug auf Strategie, Finanzierung oder Netzwerk.

Dafür möchten wir gezielt Raum schaffen, etwa durch die stärkere Einbindung erfahrener Persönlichkeiten. Es geht uns um ein Miteinander, das engagiert ist, offen und nach vorne gerichtet.

Zum Schluss: Acht Jahre Wunderraum in einem Satz?

Maria Bassi: Acht Jahre voller Ideen, Begegnungen und Menschen, die diesen Ort geprägt haben. Ohne sie wäre der Wunderraum einfach nur ein Raum geblieben.

Elisabeth Hirtl: Genau deshalb sagen wir Danke. An alle, die hier arbeiten, sich einbringen, sich gegenseitig weiterempfehlen und diesen Ort mit Leben füllen. Und an alle, die uns noch nicht kennen: Kommt vorbei. Wirklich.