Vier lokale Fälle von Chikungunya-Fieber im Tessin bestätigt
Im Tessin ist das Chikungunya-Virus erstmals lokal in der Schweiz übertragen worden. Übertragen wird der Erreger von der Tigermücke. Die betroffenen Personen hatten kürzlich keine Reisen in Gebiete unternommen, in denen das Virus zirkuliert.
Dies teilte das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales am Mittwoch mit. Die Fälle seien auf das Gebiet der Magadino-Ebene zurückzuführen.
Die vier betroffenen Personen verzeichneten einen „günstigen klinischen Verlauf“; abgesehen von anhaltenden Gelenkbeschwerden gehe es ihnen gut.
Das Amt des Tessiner Kantonsarzts hat in Zusammenarbeit mit der Tessiner Fachhochschule SUPSI, den Gemeindebehörden und den zuständigen Bundesämtern epidemiologische Abklärungen sowie Massnahmen zur Mückenbekämpfung in den betroffenen Zonen eingeleitet. Das aktuelle Risiko für die Bevölkerung werde als sehr gering eingestuft, auch aufgrund der geringen Fallzahl und des unmittelbar bevorstehenden Endes der Mückensaison, heisst es weiter.
