Für sechs Schweizer Alpenpässe gilt eine Wintersperre
Der Wintereinbruch führt zur Schliessung wichtiger Alpenpässe: Für den Verkehr geschlossen sind neu auch der San-Bernardino-, der Sanetsch- und der Grosse St. Bernhard-Pass. Ab Donnerstagmorgen gilt die Wintersperre zudem für den Gotthardpass.
Bereits seit Ende Oktober geschlossen sind der Susten- und der Furkapass, wie der Website des TCS am Dienstag zu entnehmen war. Die Wintersperre bleibt normalerweise bis Anfang Juni in Kraft.
Auch für den Grimselpass gilt „aus Sicherheitsgründen“ eine Sperre von 18 bis 8 Uhr. Die Wintersperren gelten meist ab Ende Oktober oder Anfang November. Bei entsprechenden Risiken für den Strassenverkehr werden zeitliche Anpassungen vorgenommen.
Von den laut dem TCS 77 wichtigsten Pässen der Schweiz bleiben zurzeit aber noch zahlreiche offen: So sind etwa der Albula- oder Flüelapass weiterhin befahrbar, auch der Forcola di Livigno und der Ofenpass sind weiterhin offen. Oftmals werden dort spätere Wintersperren verhängt – oder die Pässe bleiben gar ganzjährig offen.
Mit dem Julier-, Simplon- und Berninapass bleiben denn auch drei der vier meistbefahrenen Pässe der Schweiz bis auf Weiteres offen. Der Gotthardpass ist vor allem im Sommer eine beliebte Ausweichroute bei Tunnelstau, doch auch im Winter gehört er zu den meistfrequentierten Höhenpässen.
Auch die Urner Alpenpässe Oberalp und Klausen bleiben normal befahrbar.
