Randale in der Halloween-Nacht in Österreichs Hauptstadt
In Wien ist es in der Halloween-Nacht zu Randalen gekommen. Im Zusammenhang mit Versammlungen in der Innenstadt wurden fünf Menschen wegen Widerstandshandlungen beziehungsweise des Verdachts der Sachbeschädigung vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte.
Nachdem es bereits zuvor auf Social-Media-Plattformen Gewaltaufrufe für die Halloween-Nacht gegeben hatte, standen mehrere hundert Polizeikräfte im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Der Grossteil der Amtshandlungen wurde wegen missbräuchlicher Pyrotechnik-Verwendung geführt, erklärte die Polizei in der Nacht auf Sonntag weiter. Vereinzelt sei es zu strafbaren Handlungen gekommen. Einer der Tatverdächtigen soll versucht haben, ein abgestelltes Polizeifahrzeug mittels brennbarer Flüssigkeit zu beschädigen. Grössere sicherheitsrelevante Zwischenfälle seien vorläufig verhindert worden. Sogenannte Nachsicherungsmassnahmen wurden in der Nacht fortgesetzt.
Hausdurchsuchungen im Vorfeld
Zwei Demonstrationen in der Wiener Innenstadt gingen am Samstagabend ohne Zwischenfälle zu Ende, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Verweis auf Medienberichte schrieb. Eine Versammlung stand unter dem Motto „GenZ wacht auf“. Es sei unter anderem für Bildung, Gesundheit und ein bezahlbares Leben protestiert worden.
Die Landespolizeidirektion Wien hatte laut der APA bereits am Freitag mitgeteilt, dass im Zusammenhang mit auf Social-Media-Plattformen verbreiteten Gewaltaufrufen zu strafbaren Handlungen und Plünderungen von Luxus-Geschäften in der Halloween-Nacht mehrere Tatverdächtige ausgeforscht worden seien. Freitagfrüh fanden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien sechs Hausdurchsuchungen in Wien und Niederösterreich statt. Vier Tatverdächtige im Alter von 14 bis 22 Jahren wurden zur sofortigen Vernehmung vorgeführt.
