Berichte über Explosionen im Süden des Irans
Politik
Höfner Volksblatt  
10. September 2026

Berichte über Explosionen im Süden des Irans

Im Süden des Irans ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Bereich der Strasse von Hormus zu Explosionen gekommen. Betroffen seien die Insel Gheschm in der Meerenge sowie die Städte Sirik und Minab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf amtliche Quellen. Die Explosionen hätten sich auf dem Meer ereignet, hiess es weiter. Die Ursache der Explosionen sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar.

Das US-Militär hatte zuletzt mehrfach iranische Öltanker in der Strasse von Hormus oder angrenzenden Gewässern angegriffen. Es reagierte damit nach eigener Darstellung auf Attacken der Iranischen Revolutionsgarden auf US-Kriegsschiffe in der Region.

Die Strasse von Hormus hat sich im Verlauf des Iran-Kriegs zum zentralen Streitpunkt zwischen Washington und Teheran entwickelt: Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den Transport von Öl, Erdgas und Dünger weltweit bedeutende Meerenge weitestgehend. Vor dem Krieg war die Meerenge für den Schiffsverkehr offen.