Schweizer Staatsbürgerschaft wegen Anschlagsplänen entzogen
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Höfner Volksblatt  
24. August 2026

Schweizer Staatsbürgerschaft wegen Anschlagsplänen entzogen

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Entzug der Schweizer Staatsbürgerschaft für einen IS-Anhänger bestätigt. Der Mann wurde in Frankreich wegen der Planung von Anschlägen zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Mann wurde vor 36 Jahren in Bosnien-Herzegowina geboren und im Jahr 2000 in der Schweiz eingebürgert. Er lebte lange Zeit in Yverdon-les-Bains VD. Im Januar 2021 verurteilte ihn das Schwurgericht in Paris zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Er hatte sich zum Islamischen Staat (IS) bekannt und Anschläge in Frankreich geplant, namentlich in Nizza.

Mit Verfügung vom Mai 2021 entzog ihm das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Schweizer Staatsbürgerschaft aufgrund der schweren Verbrechen, die er im Rahmen terroristischer Aktivitäten begangen hatte. Er habe den Interessen der Schweiz geschadet und deren Ansehen beeinträchtigt.

Diesen Entscheid hat das Bundesverwaltungsgericht in einem am Montag veröffentlichten Urteil bestätigt. Er kann ans Bundesgericht weitergezogen werden.