Grüne wollen Rösti nicht mehr als Umweltminister
Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone hat am Samstag in ihrer Rede vor der Delegiertenversammlung ihrer Partei in Freiburg die Hitzewellen dieses Sommers in den Mittelpunkt gestellt. Sie forderte, der Bundesrat müsse Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen.
Die Genferin begründete die Forderung mit der Verantwortung der Landesregierung, die in ihren Augen „den Kurs wechseln“ müsse. Der Bundesrat müsse dem Klima Priorität einräumen, dringende Massnahmen zur Anpassung der Städte und ländlichen Gebiete ergreifen, massiv in den Klimaschutz investieren und die schädliche Abhängigkeit von fossilen Energien beenden.
Mazzone kritisierte das Schweigen des Bundesrates während der jüngsten Hitzewellen. „Schlimmer noch: Zu seinen ersten Entscheidungen nach der Sommerpause gehörte die Ablehnung der Initiative für einen nachhaltigen Finanzplatz, die doch einen erheblichen Einfluss auf das globale Klima haben könnte“, sagte sie. Danach habe der Bundesrat der Armee 900 zusätzliche Millionen zugesprochen „und keinen Franken mehr dem Klimaschutz“.
