Nach Bootsunglück in Simbabwe 80 Tote geborgen
Diverses
Höfner Volksblatt  
16. August 2026

Nach Bootsunglück in Simbabwe 80 Tote geborgen

Fünf Tage nach einem Bootsunglück auf dem Karibasee in Simbabwe ist die Zahl der Toten nach Angaben der Polizei auf 80 gestiegen. Am Sonntag seien acht weitere Leichen geborgen worden, hiess es in einer auf X veröffentlichten Mitteilung. Am späten Dienstag war eine überfüllte Fähre auf dem Stausee im Nordwesten des Landes bei einer hohen Welle gekentert. Zunächst war von 44 Toten die Rede gewesen.

Das Boot hatte nach Behördenangaben eine Kapazität von 90 Passagieren, es waren jedoch 119 Erwachsene an Bord sowie eine nicht genannte Zahl an Kindern. 77 Menschen konnten bis Mittwoch gerettet werden.

Der rund 5.580 Quadratkilometer grosse Stausee an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe gilt gemessen am Volumen als der weltweit grösste künstliche See. Er dient vor allem der Stromerzeugung für beide Länder, wird aber auch für Fischerei und Tourismus genutzt.