Schweizer Armee verlängert Löscheinsatz auf Korsika
Die Schweizer Armee verlängert wegen weiterhin bestehenden Unterstützungsbedarfs ihren Einsatz auf Korsika um vier weitere Tage. Drei Super-Puma-Helikopter unterstützen dort die französischen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung von Waldbränden.
Die drei Helikopter starteten am Dienstag vom Militärflugplatz Locarno und unterstützen die lokalen Einsatzkräfte seit Mittwoch bei der Bekämpfung schwer zugänglicher Brandherde, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Samstag mitteilte.
Die Schweiz unterstützt die Brandbekämpfung vor Ort bis und mit Donnerstag, ehe dann am Freitag die Rückführung der Einsatzkräfte erfolgt. Gemäss der Armee transportierten die eingesetzten Helikopter bisher – Stand Freitagabend – rund 157 Tonnen Löschwasser.
22 Personen seien insgesamt an Bord der drei Super-Puma-Helikopter, darunter Spezialisten zur Brandbekämpfung, Mechaniker sowie zwei Personen vom Team humanitäre Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza).
Der Einsatz untersteht der Gesamtverantwortung der Humanitären Hilfe des Bundes, die der Deza im Aussendepartement angegliedert ist. Die mit dem Einsatz verbundenen Kosten werden aus den bestehenden Krediten des Aussendepartements EDA und des Verteidigungsdepartements VBS gedeckt.
