Hitzewelle treibt Reisende in die Berg- und Seeregionen
Bergdestinationen und Seeregionen verzeichnen aufgrund der Hitzewelle einen klaren Anstieg kurzfristiger Buchungen. Schweizer Destinationen berichten über die „Hitzeflucht“ aus Städten und dem Flachland.
Besonders bei einheimischen Reisenden nehmen die spontanen Buchungen zu. Das berichteten etwa Gstaad BE sowie Davos-Klosters und Engadin Tourismus im Kanton Graubünden, wie Schweiz Tourismus am Donnerstag mitteilte. Die nationale Tourismusmarketingorganisation führte Umfragen bei Schweizer Feriendestinationen in allen Sprachregionen durch.
Der Zuwachs in den Bergen und bei den Seen gehe auf Kosten des Interesses an kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Museen oder Schlössern, wie im Kanton Freiburg zu beobachten sei. Bei Aargau Tourismus sei die Nachfrage nach Thermalbädern „spürbar gedämpft“, teilte Schweiz Tourismus auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
