Alle acht Schweizer Flottillen-Teilnehmer in die Türkei ausgeflogen
Alle acht Schweizerinnen und Schweizer, die sich auf der internationalen Gaza-Hilfsflotte befunden haben, sind am Donnerstagnachmittag in die Türkei ausgeflogen worden. Zudem bestellte der Bund den israelischen Botschafter für ein Gespräch ein.
Die Schweizer Aktivistinnen und Aktivisten seien zusammen mit allen anderen Teilnehmenden der Gaza-Flottille am Donnerstagnachmittag in die Türkei gebracht worden, schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Schweiz stehe mit den israelischen und türkischen Behörden in Kontakt.
Zuvor hatte Israels Umgang mit den Aktivisten für internationale Kritik gesorgt. Am Mittwoch forderte das EDA Israels Botschafter und Behörden dazu auf, die Grundrechte der Festgenommenen aus der Schweiz zu achten.
Am Donnerstag empfing die Chefin der Abteilung Mittlerer Osten, Monika Schmutz Kirgöz, gemäss EDA den israelischen Botschafter zu einem Gespräch und kritisierte das Verhalten von Israels Sicherheitsminister Ben Gvir.
