Irans Aussenminister trifft Amtskollegen in China
Araghtschi dankte China bei dem Treffen nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna für die Verurteilung des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs und nannte die Volksrepublik «einen engen Freund» seines Landes. Er betonte demnach, in der gegenwärtigen Situation werde die Kooperation der Länder noch enger werden.
China stellt sich hinter Iran
Wang betonte dem chinesischen Aussenministerium zufolge, dass die Kämpfe gestoppt werden müssten, Feindseligkeiten nicht wieder beginnen dürften und Verhandlungen besonders wichtig seien. China unterstütze den Iran bei der Wahrung seiner nationalen Sicherheit und Souveränität und wertschätze dessen Willen, eine politische Lösung zu suchen, hiess es.
Mit Blick auf die Lage in der Strasse von Hormus teile die Weltgemeinschaft das Interesse, den normalen und sicheren Schiffsverkehr durch die Meerenge wiederaufzunehmen, sagte Wang den Angaben zufolge. Peking hoffe, dass die jeweiligen Seiten so bald wie möglich auf den Ruf der internationalen Gemeinschaft reagierten, erklärte er.
Gespräche vor Trumps möglicher China-Reise
China und der Iran sind wirtschaftlich enge Partner, das Land gilt unter anderem als der grösste Abnehmer iranischen Öls. Peking hat das Vorgehen der USA gegen den Iran bereits mehrfach kritisiert.
Wang und Araghtschi trafen sich gut eine Woche vor einer geplanten China-Reise von US-Präsident Donald Trump. Washington hat den Besuch angekündigt, Peking bestätigte die Visite bislang nicht. Aussenamtssprecher Lin Jian erklärte, beide Seiten stünden bezüglich des Besuchs in Kontakt. Nähere Details nannte er nicht.
