Start des Prozesses zur Aargauer «Wolfsrudel»-Bande
Den Grossteil des Morgens hatte der Verteidiger des einen Hauptbeschuldigten für sich eingenommen. Über zwei Stunden lang kritisierte er das Verfahren, wiederholte Anträge und sprach von nicht vollständigen Beweisen.
Das Interesse am Gerichtsfall ist gross. Daher findet die Verhandlung im Saal des Feuerwehrmagazins in Rheinfelden statt und nicht im Gerichtsgebäude.
Einer der Hauptbeschuldigten erschien vor Gericht mit Kappe, Sonnenbrille und Mundschutz. Er sowie ein weiterer junger Mann trugen Fussfesseln und Handschellen, begleitet von Polizei. Beide befinden sich in Haft.
Der Gruppe, die sich in ihrem Chat «Wolfsrudel» nannte, soll zahlreiche Delikte verübt haben. Aufsehen erregte vor allem das Zerschneiden von Glasfaser-Kabelnetz in Rheinfelden.
