Nordkorea eröffnet Denkmal für eigene Soldaten im Ukraine-Krieg
Politik
27. April 2026

Nordkorea eröffnet Denkmal für eigene Soldaten im Ukraine-Krieg

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Nordkorea ging dafür eine für das Land beispiellose Militärkooperation mit Russland ein. Laut Schätzungen des südkoreanischen Geheimdienstes NIS wurden bis zu 15.000 Soldaten aus Nordkorea zur Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg entsandt. Rund 600 sollen demnach während ihres Auslandseinsatzes gestorben sein, mehr als 4.000 weitere Soldaten verwundet.

Bei der Eröffnungszeremonie für das «Gedenkmuseums für militärische Auslandsoperationen und Kampferfolge» – so der offizielle Titel der Gedenkstätte – waren auch der russische Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin sowie der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow anwesend. Die Veranstaltung erfolgte zum Jahrestag der russischen Rückeroberung der zuvor von ukrainischen Streitkräften eingenommenen Region Kursk.