Kein Sieger im Duell zwischen Luzern und St. Gallen
Sport
12. April 2026

Kein Sieger im Duell zwischen Luzern und St. Gallen

Zweimal legten die Luzerner durch Eigengewächse vor. Doch die Treffer von Andrej Vasovic (9.) und Lars Villiger (77.) reichten den Innerschweizern nicht für drei Punkte. Weil Aliou Baldé aufseiten der Gäste zweimal eine Antwort bereit hatte. Eine gute Viertelstunde vor Schluss stellte er per Penalty auf 1:1. Und als die Luzerner bereits mit dem Sieg liebäugelten, traf der Mann aus Guinea abermals zum Ausgleich (87.).

Vor dem Cup-Halbfinal in einer Woche in Yverdon wendeten die St. Galler die erste Niederlage seit Ende Januar spät ab. Für den ersten Sieg in Luzern seit mehr als sechs Jahren reichte es ohne die Gesperrten Lukas Görtler und Lukas Daschner aber nicht.

Am Ende war es eine gerechte Punkteteilung, die St. Gallen bei der Aufholjagd auf Leader Thun zwar nicht wirklich weiterbringt. Der Rückstand auf die Berner Oberländer, die noch ein Spiel in der Hinterhand haben, beträgt fünf Runden vor Schluss neun Punkte. Im Hinblick auf die Verteidigung des 2. Platzes könnte der Zähler jedoch wertvoll sein. Lugano im 3. Rang hat drei Punkte Rückstand auf die Ostschweizer.

Telegramm:

Luzern – St.Gallen 2:2 (1:0)

13’779 Zuschauer. – SR Piccolo. – Tore: 9. Vasovic 1:0. 73. Baldé (Penalty) 1:1. 77. Villiger (Ciganiks) 2:1. 87. Baldé 2:2.

Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes (74. Ciganiks); T. Owusu; Kabwit (74. Spadanuda), Di Giusto, Abe (80. Winkler); Vasovic, Villiger (84. Meyer).

St.Gallen: Zigi; Kleine-Bekel, Gaal, Stanic; Stevanovic; Vandermersch (46. Besio), Konietzke (66. Weibel), Boukhalfa, Okoroji (82. Ouattara); Vogt, Baldé (89. Fazliji).

Bemerkungen: Verwarnungen: 7. Boukhalfa, 48. Abe, 55. Fernandes, 91. Vogt, 94. Kleine-Bekel.