TGV kracht in Nordfrankreich in Laster – Toter und Verletzte
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7. April 2026

TGV kracht in Nordfrankreich in Laster – Toter und Verletzte

Zu dem Unglück kam es abseits des Hochgeschwindigkeitsnetzes der französischen Bahn. Dennoch war der Zug an der Unglücksstelle mit ungefähr 160 Kilometern pro Stunde unterwegs. Nach dem heftigen Aufprall kam der Zug erst hunderte Meter weiter zum Stehen.

Die Bahnschranken hätten einwandfrei funktioniert, sagte Bahnchef Jean Castex, der sich zusammen mit Verkehrsminister Philippe Tabarot vor Ort ein Bild von dem Unglück machte. Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Der Fahrer des Lastzugs kam in Polizeigewahrsam.

Auf Fotos, die ein Verantwortlicher der Bahngewerkschaft teilte, war der schwerbeschädigte und aus den Gleisen gesprungene Triebkopf des Zuges zu sehen. Vor einer Woche erst sei auf einem Bahnübergang ein Schwertransport für die Armee stecken geblieben, meinte der Gewerkschafter.

Für Erschütterung sorgte in Frankreich der Tod des Lokomotivführers, nach Medienberichten ein vierfacher Vater, der kurz vor der Pensionierung stand. Bahnchef Castex würdigte ihn als einen äusserst erfahrenen Eisenbahner.