Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen
Dutzende Reservisten seien die ganze Nacht lang vor Ort im Einsatz gewesen, teilte die israelische Armee mit. Sie hätten verschiedene technologische Hilfsmittel eingesetzt, um die Eingeschlossenen so schnell wie möglich zu finden.
Zwei Generationen einer Familie betroffen
Bei den Opfern handelte es sich nach Medienberichten um ein älteres Paar, etwa 80 Jahre alt, sowie um den rund 40 Jahre alten Sohn und dessen 35-jährige Partnerin. Die schwierigen Bergungsarbeiten dauerten etwa 18 Stunden.
Bei dem Angriff war den Berichten zufolge auch ein 82-Jähriger schwer verletzt worden. Er sei operiert worden, derzeit sediert und werde künstlich beatmet. Zwei weitere Frauen und ein zehn Monate altes Baby hätten ebenfalls Verletzungen erlitten.
Gebäude beschädigt – Raketen-Sprengkopf detonierte nicht
Das Gebäude wurde bei dem Angriff am Sonntag massiv beschädigt, obwohl der Sprengkopf der Rakete, der Hunderte Kilogramm Sprengstoff enthielt, nach Angaben des israelischen Kan-Senders beim Einschlagen nicht detonierte. Die Raketenabwehr habe vergeblich versucht, das Geschoss abzufangen, berichtete der Sender unter Berufung auf Militärkreise.
