Niklas Edins Wiedergutmachung – Achter WM-Titel
Für das Team um den schwedischen Curling-Star Niklas Edin waren die neun WM-Tage in Ogden, Utah, eine süsse Wiedergutmachung. Christoffer Sundgren, Rasmus Wranaa, Oskar Eriksson und Skip Niklas Edin hatten schon die Round Robin auf Platz 1 beendet und stoppten im Final das kanadische Team, das zuvor zehn Spiele hintereinander gewonnen hatte. Edin und seine Schweden rehabilitierten sich für ein ernüchterndes Abschneiden an den Winterspielen in Mailand-Cortina, wo sie bloss zwei von neun Partien gewonnen und nie um die Medaillen hatten mitreden können.
«Ich bin super-stolz auf dieses Team», so Edin, denn «wir haben unser Spiel wieder gefunden und auch wieder mit Selbstvertrauen gespielt».
Niklas Edin holte in Ogden, der Curlinghalle der Winterspiele von 2002 in Salt Lake City, seinen achten WM-Titel. Mit seinen Titeln von 2013 (Victoria), 2015 (Halifax), 2018 (Las Vegas), 2019 (Lethbridge), 2021 (Calgary), 2022 (Las Vegas) und 2024 (Schaffhausen) ist er der erfolgreichste Curler aller Zeiten. In Edins Trophäenschrank hängen auch ein kompletter olympischer Medaillensatz (mit Gold aus Peking 2022) und acht EM-Goldmedaillen (errungen von 2009 bis 2025).
Die Schweiz, die in den Viertelfinals im Zusatzend den Amerikanern unterlag, beendete die WM auf Platz 5. Das Spiel um Bronze gewann Schottland gegen die USA mit 11:6.
