Gestrandeter Buckelwal: Lage vor deutscher Ostseeküste unverändert
Das berichtete ein Sprecher des Umweltministeriums im deutschen Land Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Betreuung des rund zwölf Meter langen Meeressäugers läuft demnach wie geplant weiter.
Der Wal wird rund um die Uhr beobachtet und regelmässig durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Wasser benetzt. «Die Positionierung der Wassersprenger muss aufgrund des Wetters gegebenenfalls angepasst werden», sagte der Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet heute mit starken Windböen an der Ostseeküste.
Der vermutlich durch eine Schiffsschraube verletzte Buckelwal war zuletzt vor Wismar gestrandet. Am Mittwoch waren die Rettungsversuche eingestellt worden. Nach Angaben von Experten vor Ort wird das Tier wohl in der Bucht sterben. Der Wal soll nach Ostern erneut von Fachleuten begutachtet werden. Er war seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste gesichtet worden. Wiederholte strandete er und konnte sich freischwimmen, bewegte sich jedoch nicht Richtung Atlantik. Das offene Meer wäre seine wahrscheinliche Rettung gewesen.
