Papst Leo wäscht Priestern die Füsse
Politik
2. April 2026

Papst Leo wäscht Priestern die Füsse

Leos Vorgänger Franziskus, der am Ostermontag vergangenes Jahres im Alter von 88 Jahren starb, war dazu zu Häftlingen in ein römisches Gefängnis gegangen. Im Unterschied zu Franziskus nimmt Papst Leo verschiedene Traditionen der katholischen Kirche wieder auf.

Am Sonntag erstmals mit Leo an Ostern Urbi et Orbi

Der erste US-Amerikaner als Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken wird am Freitag auf einem Kreuzweg in der Nähe des Kolosseums auch ein grosses Kreuz persönlich tragen. Am Sonntag wird er vor Zehntausenden zum ersten Mal an Ostern den traditionellen Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden.

Am Gründonnerstag feierte Jesus Christus der Überlieferung nach mit seinen zwölf Aposteln das letzte Abendmahl. Als Zeichen der Nächstenliebe und des Dienens wusch er seinen Jüngern die Füsse – ein Akt, der heute auch von Priestern oder Bischöfen nachgestellt wird. Am Karfreitag wurde Jesus zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Der Kreuzweg zeichnet die letzten Stationen seines Leidenswegs nach. An Ostern wird dann seine Auferstehung gefeiert.