Mario Frick verlässt den FC Luzern nach Saisonschluss
Frick stand bei den Innerschweizern während viereinhalb Jahren in der Verantwortung. Der Liechtensteiner hatte das Amt des Cheftrainers in einer sportlich schwierigen Phase übernommen. Gleichwohl schaffte er es, das Team zum Ligaerhalt zu führen. In den folgenden Spielzeiten belegte der FC Luzern in der Super League die Plätze 4, 7 und 6. In der laufenden Saison liegt die Mannschaft auf Platz 7; die Möglichkeit, sich für die Meistergruppe zu qualifizieren, hat sie nicht mehr.
«Die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Mario Frick war in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich. In den letzten bald viereinhalb Jahren hat er mit seiner Art und seinem Fachwissen die Philosophie unseres Klubs jederzeit zu hundert Prozent mitgetragen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Gleichzeitig sind wir nach konstruktiven und ehrlichen Gesprächen überzeugt, dass zum Saisonende für beide Seiten der richtige Zeitpunkt für neue Wege gekommen ist», lässt sich Sportchef Remo Meyer in einer Pressemitteilung zitieren.
Frick liegt vorab die Förderung von Talenten am Herzen. Unter seiner Leitung haben beim FC Luzern über 20 Nachwuchsspieler in der höchsten Schweizer Liga debütiert. Zu seinem nahenden Abschied sagt er: «Dem FC Luzern und seinen Fans bin ich sehr dankbar für die grossartige Zeit. Für meine persönliche Entwicklung als Mensch und als Trainer ist jetzt der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu machen und eine neue Herausforderung anzunehmen. Doch zuerst wollen wir die Saison gemeinsam bestmöglich abschliessen.»
Wer Fricks Nachfolge antreten wird, steht noch nicht fest. Mit dem Liechtensteiner wird auch dessen Assistent Roman Matter den FC Luzern nach Saisonende verlassen.
