Irans Revolutionsgarden kündigen neue Strategien an
Politik
21. März 2026

Irans Revolutionsgarden kündigen neue Strategien an

Drei Wochen nach Kriegsbeginn zeigt sich der Iran weiterhin kämpferisch. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die «verwundbaren Punkte des Feindes» analysiert und bereite eine neue Angriffswelle «mit neuen Strategien und moderneren Systemen» vor. Die Garden erneuerten ihre Drohung mit Vergeltung für Angriffe auf die Infrastruktur des Landes.

Ali-Akbar Welajati, der aussenpolitische Berater des obersten Führers, sagte laut der Nachrichtenagentur Isna, Washington und Tel Aviv redeten «so sehr von Sieg, als wollten sie sich selbst davon überzeugen». Die Welt werde «nach dieser Krise» eine andere sein – «multipolar und mit dem Iran als Hauptachse des islamischen Pols».

In einer im Fernsehen verlesenen Rede zum persischen Neujahr, die dem neuen Revolutionsführer Modschtaba Chamenei zugeschrieben wird, hiess es ausserdem, der Feind sei gebrochen und der endgültige Sieg nahe.

Dagegen stehen die USA laut Präsident Donald Trump kurz davor, die eigenen Kriegsziele zu erreichen. Medien zitierten ihn am Freitag mit den Worten: «Ich will keinen Waffenstillstand. Man schliesst keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht».