Grüne Schweiz geben doppelte Nein-Parole für Juni-Abstimmung vor
Die Grünen Schweiz haben an ihrer Delegiertenversammlung in Liestal BL die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen am 14. Juni gefasst: zwei Mal Nein - für die SVP-Initiative gegen eine 10-Millionen-Schweiz wie auch für eine Änderung des Zivildienstgesetzes.
Diese Initiative isoliere die Schweiz – «ausgerechnet in einer ohnehin angespannten geopolitischen Lage», wird die Tessiner Nationalrätin Greta Gysin zur SVP-Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» in einer Mitteilung zitiert. Die Schweiz brauche verlässliche und stabile Beziehungen zu ihren europäischen Partnern.
Für die Grünen sei klar, dass Migranten ein integraler Bestandteil der Schweizer Gesellschaft seien und einen elementaren Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung leisteten.
Auch den «Abbau des Zivildienstes zugunsten der Armee» lehnten die Grünen einstimmig ab. Der Zivildienst sei für die Schweiz viel nützlicher als die Milliarden, die in die Armee gesteckt würden, wird Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, zitiert.
