Tausend neue Erfindungen werden in Genf vorgestellt
Vom Plastiksack-Öffner bis zur KI-Brille: An der internationalen Messe für Erfindungen in Genf stellen rund 850 Aussteller aus 40 Ländern über 1000 Erfindungen vor. Die 51. Ausgabe der Erfindermesser öffnete am Mittwoch ihre Tore.
Künstliche Intelligenz und Robotik dominieren in diesem Jahr das Feld. Ein paar Highlights:
EINE KI-BRILLE FÜR BLINDE: Eine Erfindung aus Hongkong setzt auf KI, um sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern. Die smarten Gläser erkennen Bilder und Gegenstände in der Umgebung und übersetzen diese in Sprachhinweise. Dadurch erhalten die Nutzerinnen und Nutzer Unterstützung bei der Orientierung und können sich im Alltag selbstständiger bewegen.
EIN GERÄT GEGEN BETTWANZEN: Mit dem «Bugbuster» präsentiert ein Erfinder aus der Schweiz eine Lösung zur Bekämpfung invasiver Insekten, insbesondere von Bettwanzen. Das Gerät soll wirksamer, zuverlässiger, schneller und wirtschaftlicher arbeiten als herkömmliche Methoden.
EIN PLASTIKSACK-ÖFFNER: Eine Erfindung eines Erfinders aus Saudi-Arabien greift ein Problem auf, das fast jede und jeder aus dem Alltag kennt: dünne Plastiksäckchen, wie sie etwa in der Früchte- und Gemüseabteilung von Supermärkten zu finden sind, lassen sich oft nur mühsam voneinander trennen und öffnen. Gerade wenn die Finger trocken sind oder es schnell gehen muss, wird aus einer simplen Handlung ein Geduldstest. Genau hier setzt das Produkt an: Es handelt sich um eine Art Fingeraufsatz oder Fingerhut, mit dem sich die Beutel leichter fassen, voneinander lösen und öffnen lassen.
EIN SOUVENIR ZUM RIECHEN: Eine Erfindung aus Thailand verwandelt landwirtschaftliche Abfälle in ein Souvenir mit Duft. Der Geruch soll einen bestimmten Ort oder eine Region in Erinnerung rufen. «Jeder Duft fängt den Geist und die Geschichten der lokalen Gemeinschaft ein und verwandelt Abfall in bedeutungsvolle, abfallfreie Erinnerungsstücke», heisst es in der Beschreibung der Erfindung auf der Internetseite des Erfindungs-Salons.
EIN LABORMANTEL, DER DIE FARBE WECHSELT: Ein Labormantel, der in Saudi-Arabien entwickelt wurde, wechselt die Farbe, wenn er Strahlung ausgesetzt ist. So sieht man direkt, wie hoch die Belastung ist. Der Mantel braucht keine Elektronik und soll helfen, Menschen in Spitälern, Laboren oder Industrieanlagen besser zu schützen.
