Auch Luzern kann Leader Thun nicht bremsen
Thun nimmt dank eines 2:1-Siegs gegen Luzern einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel. Kastriot Imeri und Elmin Rastoder lassen die Berner Oberländer jubeln.
Wer soll diesen FC Thun aufhalten, dürfte sich in den letzten Wochen der eine oder die andere gefragt haben. Spielverschiebungen wie in Winterthur bremsten die Thuner zumindest kurzfristig. Doch auf dem Platz, da scheint derzeit niemand der Mannschaft von Mauro Lustrinelli das Wasser reichen können. Am ehesten, so dachten es einige Beobachter, so vielleicht der FC Luzern, der nach drei Siegen in Folge plötzlich auf dem Vormarsch scheint.
Insofern war es ein mit Spannung erwartetes Duell der beiden formstärksten Mannschaften. Und am Ende jubeln doch wieder die Thuner. Dank Kaltblütigkeit und Luzerner Nachlässigkeiten. Kastriot Imeri verwertete in der 24. Minute eine Vorlage von Valmir Matoshi. Und nur fünf Minuten später erlief Elmin Rastoder einen katastrophalen Rückpass in die Luzerner Defensive und liess Pascal Loretz im Tor der Luzerner keine Abwehrchance.
Die Luzerner steckten nicht auf und kamen durch Oscar Kabwit kurz vor der Pause zum Anschluss. Kein Spieler der Super League war in diesem Jahr an mehr Treffern beteiligt als der Kongolese (6 Tore, 3 Vorlagen). Doch die Formstärke sollte nicht reichen, die Thuner auf ihrer historischen Mission aufzuhalten.
Telegramm:
Thun – Luzern 2:1 (2:1)
10’014 Zuschauer. – SR Gianforte. – Tore: 24. Imeri (Matoshi) 1:0. 29. Rastoder 2:0. 43. Kabwit 2:1.
Thun: Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule (62. Montolio); Imeri (61. Roth), Bertone, Käit, Matoshi (71. Meichtry); Labeau (71. Dursun), Rastoder (85. Dähler).
Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes; Owusu, Abe (74. Karweina), Di Giusto; Lucas Ferreira (59. Winkler); Villiger (59. von Moos), Kabwit (87. Vasovic).
Bemerkungen: Verwarnungen: 83. Freimann, 86. Steffen, 90. Vasovic.
