Staffel-Gold für Frankreich – Rang 8 für Schweizer Quartett
Die Schweizer Biathlon-Staffel der Männer kann in Antholz nicht über sich hinauswachsen. Mit gut zweieinhalb Minuten Rückstand auf das siegreiche Quartett aus Frankreich resultiert der 8. Rang.
Zunächst sah es für die Schweizer Biathleten, die an diesen Winterspielen zuvor noch keine grossen Stricke zerrissen hatten, gut aus. Sebastian Stalder übergab an vierter Stelle, mit nur 16 Sekunden Rückstand auf die führenden Deutschen, an Joscha Burkhalter. Dieser zeigte sich in der Loipe wie am Schiessstand (mit zwei Nachladern) solid.
Zwei Strafrunden für Finello
Jeremy Finello übernahm an Position 5, nur eine halbe Minute hinter dem Spitzentrio Frankreich, Finnland und Schweden. Doch wie so oft zeigte Finello im Stehend-Schiessen grosse Schwächen. Fünf Fehlschüsse – und damit zwei Strafrunden – warfen die Schweiz in den 10. Rang zurück.
Schlussläufer Niklas Hartweg kam zwar nochmals an die Gruppe, die um Platz sechs kämpfte, heran. Letztlich wurde es für das Schweizer Quartett der 8. Rang. An den letzten zwei Weltmeisterschaften gab es für die Schweizer Männer Rang 6 (2023) und 7 (2025).
Frankreich trotz Fehlstart
Olympia-Gold sicherte sich Frankreich nach grosser Aufholjagd. Startläufer Fabien Claude fiel nach einer Strafrunde im Stehend-Schiessen in die 20. und letzte Position im Feld zurück. Emilien Jacquelin übernahm an 13. Stelle – und stiess innert Kürze an die Spitze vor.
Der nun fünffache Olympiasieger Quentin Fillon Maillet und Schlussläufer Eric Perrot liessen nichts mehr anbrennen. Silber ging mit zehn Sekunden Rückstand an Norwegen, Bronze an Schwede (57,5 zurück).
