Big-Air-Final ohne Ragettli und Bösch
Sport
15. Februar 2026

Big-Air-Final ohne Ragettli und Bösch

Andri Ragettli bleibt die Gelegenheit verwehrt, sich mit den gefühlten Heimspielen in Livigno zu versöhnen. Nach dem 4. Platz im Slopestyle verpasst der Bündner den Einzug in den Big-Air-Final.

Nachdem sich Ragettli in den letzten Monaten auf den Slopestyle konzentriert hatte, entschied sich der 27-jährige am Sonntag kurzfristig, es doch auch noch im Big Air zu versuchen. Die leisen Hoffnungen, sich in seiner zweiten Disziplin für die Enttäuschung vom Dienstag zu rehabilitieren, zerschlugen sich am Abend nach Stürzen in den ersten beiden Versuchen frühzeitig.

«Die letzten Tage waren schwierig. Ich hatte Mühe, mich emotional aufzurappeln und war auch körperlich nicht ganz fit», sagte Ragettli im SRF-Interview. «Ich wollte aber nicht aufgeben und eine gute Show machen. Es war nicht mein Tag, aber ich versuchte mein Bestes und bin gesund. Das ist, was zählt.»

Weil auch Fabian Bösch (13.), Kim Gubser (16.) und Nils Rhyner (17.) in der Qualifikation hängenblieben, geht der Final am Dienstagabend ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Den Top 12 am nächsten kam Bösch, der an seinen vierten und letzten Olympischen Spielen nach drei spektakulären, aber von der Jury nicht ausreichend honorierten Sprüngen 1,75 Punkte vom Final trennten.