Deschwanden von der Grossschanze Dreizehnter
Gregor Deschwanden gewinnt von der Grossschanze keine zweite Olympia-Medaille. Beim Sieg des Slowenen Domen Prevc belegt er in Predazzo den 13 Platz.
Deschwanden, der von der Normalschanze überraschend die Bronzemedaille gewonnen hatte, sprang auf 129,5 und 131 m. Der Saisondominator Domen Prevc setzte sich vor dem Japaner Ren Nikaido und dem Polen Kacper Tomasiak durch. Der Luzerner zeigte im zweiten Durchgang einen deutlich besseren Sprung, konnte sich aber nur noch um einen Rang verbessern.
«Die zwei Sprünge waren sehr solide», befand Deschwanden. «Nicht super gut, damit es in Richtung Medaillen gegangen wäre. Dafür fehlte unten heraus etwas die Geschwindigkeit, damit sie noch fünf Meter weiter gegangen wären.» Er betonte auch, dass der 13. Platz im Weltcup sein drittbestes Resultat in dieser Saison gewesen wäre. «So gesehen war es nahe an den besten Sprüngen der Saison.»
Nikaido und Tomasiak gelang hingegen die Bestätigung ihrer Leistung von der Normalschanze. Der Japaner war dort punktgleich mit Deschwanden Dritter geworden, der Pole Zweiter. Prevc hatte nach dem ersten Durchgang noch sieben Punkte hinter dem Japaner zurückgelegen, überflügelte diesen aber mit der Tagesbestweite von 141,5 m noch deutlich. Von der grossen Schanze, die ihm deutlich besser liegt, zeigte er sich wieder als überragender Springer in diesem Winter.
Sandro Hauswirth klassierte sich im 28. Rang, büsste aber wie schon von der kleinen Schanze mit dem zweiten Sprung viele Positionen ein. Felix Trunz auf Platz 38 verpasste den zweiten Durchgang klar. Damit dürfte der Berner Oberländer Hauswirth am Montag im Super-Team-Wettkampf das Duo mit Deschwanden bilden.
