Klaebos erster Olympia-Gold über die Distanz
Johannes Klaebo ist erstmals Olympiasieger in einem Distanz-Rennen. Der Norweger gewinnt in Tesero im Val di Fiemme den Skiathlon.
Der erste von sechs geplanten Einsätzen verlief für Klaebo wie gewünscht – und mit weniger Konkurrenten am Ende als erwartet. In den Kampf um die Medaillen waren lediglich noch fünf Athleten involviert, unter ihnen mit Martin Nyenget nur noch einer der drei Teamkollegen von Klaebo.
Der Dominator der Szene kontrollierte das Geschehen in der Loipe, in der jeweils zehn Kilometer in der klassischen und der Skating-Technik zu absolvieren waren, mit steter Präsenz an der Spitze, um dann im Finale mit einem unwiderstehlichen Angriff an der letzten Steigung die entscheidende Differenz zu schaffen.
Klaebo sicherte sich seinen ersten olympischen Triumph in einer Distanz-Prüfung vor dem Franzosen Mathis Desloges und Nyenget. Insgesamt war es der sechste Olympiasieg für den Norweger. Bisher hatte er je zweimal im Sprint und im Team-Sprint sowie einmal mit der Staffel unter den fünf Ringen gewonnen.
Der bessere der zwei Schweizer Teilnehmer, von zwei Neulingen bei Olympischen Spielen, war Nicola Wigger. Der Zürcher Oberländer, Sohn der einstigen Langläufer Jeremias Wigger und Sylvia Honegger, belegte mit einem Rückstand von zwei Minuten und 40 Sekunden Platz 30. Der Toggenburger Beda Klee musste sich mit Rang 46 bescheiden.
