Fasnacht unter der Lupe der Feuerpolizei nach Crans-Montana
Politik
29. Januar 2026

Fasnacht unter der Lupe der Feuerpolizei nach Crans-Montana

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS gelten an den Fasnachtsanlässen verstärkte Sicherheitsvorkehrungen. In Basel, Luzern und Bellinzona steht der Brandschutz im Fokus.

An der grössten Fasnacht der Schweiz nimmt die Feuerpolizei vorgängig 70 Cliquenkeller unter die Lupe. Das Augenmerk liegt in Basel unter anderem auf den freien Fluchtwegen und der maximal erlaubten Anzahl Gäste. Die Feuerpolizei wird auch während der «drei schönsten Tage» Stichkontrollen durchführen. Stellt die Feuerpolizei Verstösse fest, kann sie im schlimmsten Fall eine Schliessung anordnen.

Die Stadt Luzern verstärkt für die Fasnacht ebenfalls den Brandschutz und die Kontrollen in Lokalen. Die Feuerpolizei prüft Bars, Restaurants und Veranstaltungslokale neu mit drei statt nur einer Patrouille.

Auf den Ablauf der Fasnachtsaktivitäten hat die Situation nach Crans-Montana keine Auswirkungen. Mit einer Ausnahme: Siders VS verzichtet auf die traditionelle Verbrennung des Schneemanns.