Goggia, Curtoni und Co. mit Gedenkzeremonie in Crans-Montana
Sport
28. January 2026

Goggia, Curtoni und Co. mit Gedenkzeremonie in Crans-Montana

Elena Curtoni geht die Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana sehr nahe. Die italienische Weltcup-Fahrerin kannte eines der Opfer persönlich.

Der hoffnungsvolle italienischen Nachwuchsgolfer Emanuele Galeppini, der zu den Opfern gehörte, war ein Bekannter von Curtoni, die auch seine Eltern kennt. «Als ich diese Woche nach Crans anreiste, kamen die Gedanken ans Unglück gleich als erstes wieder hoch. Es ist eine schwierige Zeit und es geht mir wirklich nahe», so Curtoni im Zielbereich nach dem ersten Training zur Abfahrt am Freitag.

Zusammen mit einigen Kolleginnen des italienischen Ski-Nationalteams, unter ihnen Sofia Goggia, nahm Curtoni am Mittwochnachmittag am Ort des Unglücks an einer kurzen Gedenkzeremonie für die verstorbenen italienischen Staatsangehörigen und die weiteren Opfer teil. Vor dem Eingang zur Bar «Le Constellation» legten die Italienerinnen einen Blumenstrauss nieder, danach gab es eine Schweigeminute.

«Wir wollen den Familien der Opfer zeigen, dass wir an sie denken und sie unterstützen», so die 34-Jährige. Ab jetzt versuche sie – «obwohl das nicht einfach wird» (Curtoni) – den Fokus wieder möglichst aufs Sportliche zu legen. Helfen kann ihr dabei der Gedanke an die Vergangenheit.

Auf sportlicher Ebene ist Curtoni mit Crans-Montana sehr positiv verbunden. Auf dieser Piste triumphierte sie 2011 an den Junioren-Weltmeisterschaften im Super-G, später erreichte sie im Walliser Skiort auch im Weltcup sowohl im Super-G (2017) wie in der Abfahrt (2021) Podestplätze.