Abschluss der Ligaphase birgt reichlich Brisanz
Der letzte Spieltag der Ligaphase der Champions League verspricht Spannung. Grosse Teams müssen zittern, nur Arsenal und Bayern München haben das Achtelfinalticket schon in der Tasche.
Die ganz grosse Schlagerpartie sucht man in der achten und letzten Runde der Ligaphase vergeblich. Doch an Spannung mangelt es nicht. Real Madrid ist mit 15 Punkten Dritter, Juventus Turin mit drei Zählern weniger Fünfzehnter. Zwischen den Rängen 6 bis 18 liegen ebenfalls nur drei Punkte. Die Top 8 ziehen direkt in die Achtelfinals ein, die Teams in den Rängen 9 bis 24 in die Playoffs (Sechzehntelfinals).
Ausserhalb dieser Top 24 liegt zum Beispiel der italienische Meister Napoli (25. Platz/8 Punkte), der zuhause gegen Chelsea (8./13) unter Druck steht. Mit im Mittelpunkt des internationalen Interesses steht am letzten Gruppenspieltag auch die Partie des Titelverteidigers Paris Saint-Germain (6./13) gegen Newcastle United (7./13), den Klub des verletzten Schweizers Fabian Schär. Dem Verlierer droht die Playoffrunde, wie dem FC Barcelona (9./13) und Manchester City (11./13).
Aus dem Duell zwischen Vorjahresfinalist Inter Mailand (14./12) und Borussia Dortmund (16./11) wird sich mit grosser Wahrscheinlichkeit höchstens eine der beiden Mannschaften direkt für die Achtelfinals qualifizieren. Inter hat seine letzten drei Spiele in der Champions League verloren, der BVB aus den letzten Begegnungen mit Bodö/Glimt und Tottenham nur einen Punkt geholt. Mit 19 Treffern weist Dortmund die viertbeste Torausbeute vor, die Mannschaft von Niko Kovac, die am Mittwoch ohne Marcel Sabitzer, Niklas Süle und den von Chelsea zurückbeorderten Leihspieler Aaron Anselmino auskommen muss, hat aber auch 14 Gegentreffer erhalten.
Die Partien der Playoffrunde werden am Freitag am Hauptsitz der UEFA in Nyon ausgelost. Gespielt werden sie am 17./18. und 24./25. Februar. Der Final steigt am 30. Mai in Budapest.
