Platz 2 für Nadine Fähndrich bei der Olympia-Hauptprobe im Sprint
Nadine Fähndrich läuft beim Sprint im Val di Fiemme aufs Podest. Die Luzernerin wird Zweite hinter der Finnin Jasmi Joensuu, die sich erstmals im Weltcup durchsetzt.
Die 5. Etappe der Tour war zugleich die Hauptprobe für die Winterspiele. Der Olympia-Sprint in klassischer Technik wird auf derselben Strecke ausgetragen. Der Parcours wurde im Vergleich zu 2025 verschärft, als primär die Abfahrt zum Ziel entscheidend war. Die Laufzeit verlängerte sich um rund 40 Sekunden und beträgt nun 3:45 Minuten. Zwei anspruchsvolle Anstiege bieten die Möglichkeit, sich vorzeitig abzusetzen und so ein reines Windschatten-Rennen zu verhindern.
Die Schweizer Team-Leaderin, die vor einem Jahr dieses Rennen sogar gewann, erreichte nach sechs Siegen nun zum sechsten Mal einen zweiten Rang als Einzelläuferin im Weltcup. Für diesen Exploit musste sie sich allerdings gegen weniger starke Konkurrenz behaupten, als dies an den Olympischen Spielen der Fall sein wird. Kristine Skistad verliess die Tour de Ski ebenso vorzeitig wie Emma Ribom. Linn Svahn erkrankte kurz vor dem Etappenrennen und fehlte wie die Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin Jonna Sundling, die sich im Trainingslager aufhält.
Mit Anja Weber stand eine zweite Schweizerin im Final am Start. Die Zürcherin rückte per Jury-Entscheid nach, weil sie durch Moa Ilar behindert worden war. Die Schweizer Männer tauchten in den Halbfinals nicht auf. Die Asse Valerio Grond und Janik Riebli fehlten im Val di Fiemme.
In der Tour de Ski behaupteten Johannes Hösflot Klaebo und Jessie Diggins ihre Leaderposition mit Blick auf die Schlussetappe, die traditionell hinauf zur Alpe Cermis führt. Nadine Fähndrich stiess im Gesamtklassement auf Platz 10 vor. Sie wird diese Top-Ten-Position wohl wieder abgeben müssen.
