Lutry VD gedenkt seiner Opfer der Brandkatastrophe
Rund 1500 Menschen haben sich am Samstagabend in der reformierten Kirche Saint-Martin in waadtländischen Lutry und darum herum versammelt. Mehrere Opfer des Brandes in Crans-Montana im Wallis stammen aus der Gemeinde östlich von Lausanne.
Rund 400 Menschen im Inneren und fast tausend im Freien hielten Andacht, wie ein Reporter von Keystone-SDA vor Ort feststellte. Diese Zahlen wurden von der Kantonspolizei bestätigt.
Die Anwesenden versammelten sich ab 18 Uhr für etwa eine Stunde. Es folgte ein musikalischer Teil. Anschliessend sollte die Kirche bis 22 Uhr «in Stille und Licht» geöffnet bleiben.
Die Kirchgemeinden Belmont-Lutry und Pully-Paudex hatten diese ökumenische Andacht für «alle, die in dieser dramatischen Zeit Unterstützung und Trost suchen» organisiert.
Der Fussballverein von Lutry war vom Drama besonders betroffen, da sich mehrere seiner Juniorenspieler zum Zeitpunkt des Brandes im «Le Constellation» in Crans-Montana befanden. Bislang wurden keine offiziellen Zahlen bekannt gegeben. In den sozialen Netzwerken teilte der Verein jedoch mit, dass eigene Mitglieder zu den Opfern zählen.
Die Nachbargemeinde Pully VD ist ebenfalls erschüttert, insbesondere die Privatschule Champittet, die mehrere Opfer von Crans-Montana besuchen. Die Schule hat die Information bestätigt, ohne jedoch die Anzahl der betroffenen Schüler zu nennen.
