Nashville mit Captain Josi findet immer besser in die Saison
Die schwach in die Saison gestarteten Nashville Predators mit Captain Roman Josi arbeiten sich weiter ins Mittelfeld vor. Beim 4:3-Auswärtssieg gegen Utah Mammoth trifft auch der Berner.
Für Nashville stand ein wegweisendes Spiel auf dem Programm. Will man diese Saison noch die NHL-Playoffs schaffen, muss das Team mit Gegnern wie den Utah Mammoth fertig werden. Das gelang. Josi und seine Kollegen glichen einen Eintore-Rückstand jeweils aus und wendeten die Partie mit dem 4:3. Auch der Berner Routinier reihte sich unter die Torschützen ein. Beim 1:1 versenkte er den Puck mit einem Distanzschuss ins hohe Eck, der vierte Treffer des Verteidigers in dieser Saison.
Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter bezogen die sechste Niederlage in Serie. Das Heimspiel gegen die Edmonton Oilers ging 1:3 verloren, obwohl die Jets mit 42:21 Torschüssen deutlich mehr Druck machten. Nino Niederreiter blieb zum 13. Mal in Folge ohne Skorerpunkt.
Die Los Angeles Kings mit Kevin Fiala wollten ihre Auswärtsstärke gegen den Leader Colorado Avalanche nutzen. Das misslang. Die Partie verlief jedoch enger, als es das Resultat von 2:5 vermuten lässt. Die beiden letzten Treffer kassierten die Kings in den letzten anderthalb Minuten. Fiala liess sich einen Assist gutschreiben und verbuchte damit den 25. Skorerpunkt der Saison. Colorado feierte den achten Sieg in Serie. Nach 38 Spielen haben sie erst zweimal in der regulären Spielzeit verloren.
Akira Schmid begann den Abend gegen die Minnesota Wild auf der Ersatzbank. Er musste mit ansehen, wie sein neuer Teamkollege Carter Hart bereits in der Startminute bezwungen wurde. Es folgten vier weitere Gegentore in den nächsten 26 Minuten bei einer Fangquote von knapp 60 Prozent. Trainer Bruce Cassidy zog beim 0:5 die Reissleine und wechselte Akira Schmid ein. Der Emmentaler blieb ohne Gegentor und glänzte mit 15 Paraden. Die Partie ging letztlich 2:5 verloren.
Pius Suter (St. Louis Blues) und Philipp Kurashev (San Jose Sharks) standen verletzungsbedingt nicht im Einsatz. Suter fehlte zum ersten Mal, Kurashev bereits zum sechsten Mal.
