Starke Nachfrage stützt den Schwyzer Immobilien-Markt

Präsentieren die Immobilien-Studie: (v. l.) Patrick Caspar, Geschäftsleitung SZKB, Patrick Schnorf, Wüst&Partner, und Thomas Rühl, CIO SZKB.

Dass im Kanton Schwyz die Preisentwicklung für Immo­bilien im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt deutlich besser ist, hat vor allem mit der Attraktivität des Kantons zu tun. Die Beschäftigung wächst, es gibt mehr Zuzüger. Dadurch ist die Nachfrage weiterhin höher als das Angebot. Gut für Immobilien­besitzer. Die Preise für Eigentums­wohnungen sind im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,6 Prozent gestiegen – Tendenz weiterhin steigend. Einzig Besitzer von Einfamilienhäusern müssen mit einer ganz leichten Korrektur von minus 1,1 Prozent leben, wie die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) gestern bei der Präsentation der jüngsten ­Immo-Studie bekannt gab. Diese wird jährlich erstellt in Kooperation mit den Immo-Experten von Wüst&Partner.
Etwas weniger gut sieht es laut den Ausführungen für Mieter aus. Die Angebotsmieten sind um 1,1 Prozent gestiegen. Die SZKB rechnet damit, dass im September die Schweizerische National­bank (SNB) noch einmal einen Zinsschritt nach oben machen wird. Der hypothekarische Referenzzinssatz (aktuell 1,5 %), dürfte folglich weiter ansteigen. Es sei damit zu rechnen, dass bestimmte Mieten ab März 2024 nochmals angehoben werden könnten.
Danach rechnet die SZKB damit, dass die SNB eher wieder eine Zins­senkung vornehmen könnte – unter anderem auch deshalb, weil der Schweizer Franken so stark geworden ist, dass er für die exportorientierte Wirtschaft zum Problem würde.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Donnerstag, 7. September, zu lesen

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