Swiatek trotz Schwächephase auf Kurs – Medwedew überzeugt

Iga Swiatek befindet sich am French Open weiter auf Kurs Richtung zweitem Grand-Slam-Titel. Auch Daniil Medwedew bleibt ohne Satzverlust.

Swiatek schlug in der 3. Runde die Montenegrinerin Danka Kovinic (WTA 95) 6:3, 7:5 und baute ihre Serie der Ungeschlagenheit auf 31 Partien aus.

Nachdem sie in den ersten beiden Runden nur je zwei Games abgegeben hatte, zeigte die Roland-Garros-Championne gegen Kovinic zum ersten Mal leichte Schwächen. Sie führte im zweiten Satz 4:1, musste dann aber aufgrund eine Reihe unerzwungener Fehler eine Zusatzschlaufe einlegen. Dennoch erreichte die Weltranglisten-Erste, die am Dienstag ihren 21. Geburtstag feiert, die zweite Woche in Paris ohne Satzverlust.

Swiatek ist neben Paula Badosa (WTA 3) und Aryna Sabalenka (WTA 6) eine von nur drei verbliebenen Top-10-Spielerinnen im Turnier. Badosa und Sabalenka könnten im Viertelfinal aufeinander treffen, die Siegerin des Duells im Halbfinal auf Swiatek.

Medwedew mausert sich zum Sandspieler

Obwohl Daniil Medwedew nach Wimbledon wieder die Weltnummer 1 im Männertennis sein wird, trauten die Experten dem Russen auf dem Sand von Roland-Garros nicht allzu viel zu. Allmählich müssen diese ihre Einschätzung aber revidieren. Medwedew, der die Bälle gerne flach und mit wenig Topspin schlägt, überstand die erste Turnierwoche wie Novak Djokovic und Rafael Nadal ohne Satzverlust. Der letztjährige Viertelfinalist schlug in der 3. Runde den Serben Miomir Kecmanovic 6:2, 6:4, 6:2 und wird es erst im allfälligen Final mit einem der grossen Favoriten zu tun bekommen können.