Davos überwindet sein Trauma gegen die ZSC Lions

Der HC Davos überwindet mit einem 4:1-Sieg sein ZSC-Trauma. Zum ersten Mal seit mehr als zweieinhalb Jahren schlagen die Davoser die ZSC Lions.

Am 19. März 2019 setzte sich Davos gegen den Zürcher SC mit 6:1 durch. Danach folgten für die Bündner neun Niederlagen hintereinander gegen die Lions.

Diese Serie riss in der Davoser Eissporthalle. Das Team von Christian Wohlwend machte von Anfang an klar, dass es gegen die Stadtzürcher endlich wieder gewinnen will. Die Davoser liefen den Zürchern um die Ohren. Schon nach acht Minuten hätte die Partie entschieden sein können. Aber Enzo Corvi scheiterte mit einem Penalty an Ludovic Waeber, und die Davoser schlugen aus 10:1 Torschüssen kein Kapital.

Waeber parierte die ersten 19 Schüsse auf sein Gehäuse, musste sich danach aber vor der Davoser Dominanz ebenfalls verbeugen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts liess Waeber drei von sechs Schüsse(n) auf sein Tor passieren lassen. Eine reelle Abwehrchance hatte Waeber bei diesen ersten drei Davoser Goals indes nicht. Alle fünf Tore in der Partie fielen im zweiten Abschnitt.

Marc Wieser brachte den HCD nach 21 Minuten erstmals in Führung. Diese Führung glich Victor Backman bloss 42 Sekunden später wieder aus. Die Davoser Goalgetter Mathias Bromé (11. Saisontor) und Matej Stransky (12. Saisontor) stellten weniger später aber innerhalb von 136 Sekunden von 1:1 auf 3:1.

Davos stellte vor 4860 Zuschauern unter Beweis, dass der Schwung durch die Niederlagen gegen Ajoie (1:3) und Freiburg (0:2) nicht verloren gegangen ist. Davos siegte in 13 der letzten 16 Spiele.

Davos – ZSC Lions 4:1 (0:0, 4:1, 0:0)

4860 Zuschauer. – SR Wiegand/Hürlimann, Altmann/Fuchs. – Tore: 21. (21:00) Wieser (Bromé) 1:0. 22. (21:42) Backman 1:1. 25. Bromé (Stransky, Nygren/Powerplaytor) 2:1. 28. Stransky (Bromé) 3:1. 35. Chris Egli 4:1. – Strafen: je 3mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Bromé; Malgin.

Davos: Sandro Aeschlimann; Zgraggen, Jung; Nygren, Wellinger; Stoop, Barandun; Wieser, Rasmussen, Bromé; Stransky, Corvi, Ambühl; Schmutz, Chris Egli, Frehner; Simic, Prassl, Knak; Canova.

ZSC Lions: Waeber; Weber, Geering; Noreau, Marti; Guebey, Phil Baltisberger; Trutmann; Chris Baltisberger, Malgin, Andrighetto; Diem, Krüger, Hollenstein; Sopa, Sigrist, Backman; Marc Aeschlimann, Schäppi, Pedretti; Marchand.

Bemerkungen: Davos ohne Dominik Egli, Nussbaumer (beide verletzt) und Heinen (krank), ZSC Lions ohne Bodenmann, Morant, Riedi, Roe (alle verletzt), Azevedo und Quenneville (beide krank).