Ein gebrauchter Tag für Ausserschwyz

Der Pfäffiker Reto Nötzli verliert am Kilchberger Schwinget vier von sechs Gängen. Das Fest gewinnen mit Samuel Giger, Damian Ott und Fabian Staudenmann gleich drei Schwinger.

Der 17. Kilchberger Schwinget und Reto Nötzli, das war definitiv keine Liebesgeschichte. An diesem wunderschönen Spätsommertag wäre auch für den Pfäffiker eigentlich alles angerichtet gewesen, um im Sägemehl zu brillieren. Die Vorzeichen waren gut, Nötzli fühlte sich fit, wollte gut schwingen. Was er dann aber zeigte, entsprach weder seinem Können noch dem, was er sich für dieses Fest vorgenommen hatte.
Der Höfner schien bereits vom Beginn an kraftlos, konnte seine üblichen Schwünge nicht zeigen. Mal für Mal geriet er in Rücklage, in vier von sechs Gängen führte dies auch zur Niederlage. Nötzli braucht stets einen guten Start ins Fest, um in Fahrt zu kommen. In Kilchberg gingen aber die ersten drei Gänge verloren. «Ich war wie blockiert am Morgen, kam nie richtig in den Gang rein.» Das fuchst den Höfner. «Ich bin sehr enttäuscht», meinte er nach dem vierten Gang.
Zwar hatte er nach dem Luzerner Kantonalen mit einer Magen-Darmgrippe zu kämpfen, wodurch er an Gewicht verlor. Als Ausrede lässt Nötzli dies aber nicht gelten – denn letzte Woche fühlte er sich wieder fit und bereit für den Saisonhöhepunkt. Die Saison der wichtigen Feste geht für Nötzli aber dennoch mit einer Enttäuschung zu Ende.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Montag, 27. September, zu lesen

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