Ferrari verschiebt Gewinnziel um ein Jahr

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat seine für nächstes Jahr geplanten Finanzziele wegen der Pandemie verschoben. Die Anpassung der Ausgaben werde voraussichtlich dazu führen, dass die für 2022 genannte Prognose erst ein Jahr später erreicht werde.

Dies erklärte Chairman John Elkann bei der Präsentation der Quartalszahlen am Dienstag. Bei Anlegern kam das schlecht an. Die Aktie des Herstellers von Luxusautos mit dem springenden Pferd im Logo verlor an der Mailänder Börse bis zu 6,8 Prozent. Bei seinen langfristigen Zielen hatte Ferrari ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in einer Spanne von 1,8 bis 2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Rendite sollte oberhalb von 38 Prozent liegen.

Im laufenden Jahr sieht sich Ferrari dagegen auf Kurs für seine Ziele. Robuste Auftragseingänge inmitten der Pandemie stimmten das Unternehmen zuversichtlich. Im ersten Quartal kletterte der Betriebsgewinn (Ebitda) um 19 Prozent auf 376 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.