Seit Sonntagabend sind auch die Schwyzer Terrassen zu

Diese Woche sind Sportferien angesagt. Sitzplätze auf den Terrassen gibt es ab heute jedoch keine mehr.

Pünktlich auf den Beginn der Sportferien hin wurden gestern auch im Kanton Schwyz auf Geheiss des Bundesrates die Terrassen in den Skigebieten geschlossen. Dies, nachdem Schwyz zusammen mit Nidwalden, Obwalden, Glarus, Uri, Graubünden und Tessin die Wintersportler auf den Terrassen in den Skigebieten an Vierer­tischen gewähren liessen.

Antrag in der WAK
Bereits am Mittwoch hatte Gesundheitsminister Bundesrat Alain Berset deutlich gemacht, dass diese Kantone mit der Offenhaltung der Terrassen gegen Bundesrecht verstossen würden. Hängig ist aber noch ein Antrag des Schwyzer Nationalrates Marcel Dettling (SVP, Oberiberg), den er in die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) eingebracht hatte. Danach sollen die Kantone eigenständige Lockerungen von Massnahmen ergreifen können, wenn die Fallzahlen unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt sind. Gibts dazu die Zustimmung von National- und Ständerat, so könnten bereits ab 22. März die Kantone wieder frei über Restaurantöffnungen entscheiden. Nach wie vor offen bleiben die Take-away-Betriebe.

Teillockerungen ab heute Montag

Ab heute Montag wird verschiedentlich gelockert. So können Einkaufs­läden und Märkte für Güter des nicht täglichen Bedarfs, Museen und Lese­säle von Bibliotheken wieder öffnen. Es besteht weiterhin Maskenpflicht, und die Anzahl Kundinnen und Kunden in den Läden ist beschränkt.
Aussenbereiche von Zoos, botanischen Gärten sowie Sport- und Freizeitanlagen wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien dürfen wieder öffnen. Hier gelten neben Kapazitätsbeschränkungen Maskentragepflicht oder Abstandhalten, erlaubt sind jeweils nur Gruppen von maximal 15 Personen. Im Freien sind private Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen im Familien- und Freundeskreis wieder erlaubt. Jugendliche unter 20 Jahren können den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Zudem sind Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich.
Bestehen bleibt weiterhin die Home­office-Pflicht, dort, wo es möglich ist. Zudem gilt in Innenräumen überall dort eine Maskentragepflicht, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Montag, 1. März, zu lesen

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