275 Erwachsene wegen Vergehen oder Verbrechen verurteilt

61 Diebstähle wurden im vergangenen Jahr im Kanton Schwyz begangen.

Im letzten Jahr erreichten die Verurteilungen von erwachsenen Personen nach Artikeln des Strafgesetzbuches im Kanton Schwyz einen Tiefststand. Weniger Verurteilungen gab es zuletzt im Jahr 2010 (243), 2019 waren es 275, 25 weniger als im Jahr 2018 und über 100 weniger als beispielsweise im Jahr 2012 (381). Dies zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik. Bestraft wurde im letzten Jahr vor allem wegen Vermögensdelikten (132), wobei der Diebstahl (61) in diesem Bereich das häufigste Delikt war, gefolgt von Sachbeschädigung (36) und Betrug (16).

Wegen zu losen Mundwerks kann es ebenfalls schnell eine Strafe absetzen. Beschimpfung (29) und Ehrverletzung sowie üble Nachrede (5) sind Straftatbestände, die gleichwohl häufig geahndet werden müssen. Das gleiche gilt für den Hausfriedensbruch mit 42 Verurteilungen, Drohung (17) und Nötigung (9). Kapitalverbrechen wurden im Kanton Schwyz im letzten Jahr wenige verübt – es gab je eine Verurteilung wegen Mordes und vorsätzlicher Tötung. Sexualdelikte sind eher selten. Sieben Personen mussten wegen Pornografie, vier Personen wegen sexueller Handlungen mit Kindern zur Rechenschaft gezogen werden. Eine Verurteilung wegen Vergewaltigung gab es zuletzt im Jahr 2017. Seit dem Jahr 2000 führte diese schwere Straftat zu 17 Verurteilungen.

Vollständiger Artikel in der Montagsausgabe des «March-Anzeiger» und des «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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