Spescha: Visionär, Querdenker und Feuergeist

Placidus Spescha war für die Bündner Berge das, was Horace-Bénédicte de Saussure für die Westalpen und Belsazar Hacquet für die Ostalpen, nämlich erfolgreichster Bergsteiger in dieser Frühepoche der Eroberung der Alpen und Wegbereiter des alpinen Selbstbewusstseins.

Der Disentiser Benediktinerpater Placidus Spescha (1752–1833) erforschte und thematisierte als einer der Ersten den Lebensraum der Alpen. Mit ihm erwachte das alpine Selbstbewusstsein.Spescha ging damals bereits so weit, die Alpen nicht nur als Lebens-, sondern auch als Wirtschaftsraum zu verstehen. Sie sollen sinnvoll bewirtschaftet werden, «damit die Ausfuhr vergrössert und die Einfuhr vermindert würde und hiemit der Verdienst und das Geld im Alpgebirge blieb». So forderte er den Bau von Fabriken und Bergwerken, «in welchen der Reichtum der Alpiner verborgen liegt».

Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Freitag, 26. Juni, zu lesen.

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