Uno-Chef Guterres schlägt Vollversammlung mit Videobotschaften vor

Uno-Generalsekretär António Guterres hat wegen der Coronavirus-Pandemie pragmatische Massnahmen für die anstehende Vollversammlung vorgeschlagen. So soll es vorher aufgenommene Videobotschaften der Staats- und Regierungschefs geben.

Die Ideen schrieb Guterres an den Präsidenten der Uno-Generalversammlung, Tijjani Mohammed-Bande. Gleichzeitig solle jedes Land im grossen Versammlungssaal in New York mit jeweils nur einer einköpfigen Delegation vertreten sein, um den nötigen Abstand gewährleisten zu können, hiess es weiter. Der Brief, datiert vom Montag, liegt der Nachrichtenagentur DPA vor.

Der Uno-Chef betonte, dass die Mitgliedstaaten sich zwar auch für eine Verschiebung ins Jahr 2021 aussprechen könnten. Er halte es aber für besser, das jährliche Highlight bei der Uno, normalerweise besucht von Dutzenden Staats- und Regierungschefs, wie geplant, im September abzuhalten. Falls die Veranstaltung im eingeschränkten Umfang stattfindet, dürfe dies auch Auswirkungen auf die üblichen Nebenveranstaltungen und die persönlichen Treffen von politischen Anführern haben.