Erste Coronavirus-Fälle auch auf fernen Ferieninseln

Das neue Coronavirus erreicht nun auch ferne Ferienparadiese. Auf dem pazifischen Inselstaat Fidschi wurde ein erster Fall der Lungenkrankheit Covid-19 bestätigt, auf der im Indischen Ozean gelegenen Insel Mauritius gleich drei.

Laut Regierung handelt es sich dort um Rückkehrer auf die Insel im Alter von 21, 25 und 59 Jahren. Zwei hatten auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet, der dritte kam aus Grossbritannien. Der östlich von Afrika gelegene Inselstaat hat ähnlich wie viele afrikanische Staaten im Kampf gegen das Virus weitreichende Restriktionen erlassen. Auf dem afrikanischen Kontinent sind rund 600 Fälle in mindestens 34 Staaten gemeldet.

Auch der Patient auf dem Inselstaat Fidschi hat sich im Ausland mit dem Coronavirus infiziert, wie Regierungschef Frank Bainimarama am Donnerstag mitteilte. Eine örtliche Übertragung sei noch nicht festgestellt worden. Der Inselstaat östlich von Australien schränkte Einreisen weiter ein. Alle Ankömmlinge müssen 14 Tage in heimische Quarantäne.

Die Regierung der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe Neukaledonien bestätigte die ersten Virus-Fälle. Es handelt sich laut dem Sender Radio New Zealand um ein Paar aus Sydney, das in den Flitterwochen dort war. Neukaledonien hat alle internationalen Flüge von nächster Woche an ausgesetzt.

Auf den pazifischen Inselstaaten hatte es bisher mit Ausnahme von Französisch-Polynesien keine bestätigten Coronavirus-Fälle gegeben. Die Behörden der im Indischen Ozean gelegenen Seychellen meldeten am Donnerstag den mittlerweile sechsten Fall.