Lächeln am falschen Ort – dann wird abgeräumt

Kürzlich an der Kreuzung Verenastrasse/Roosstrasse in Wollerau: Die Polizei räumt falsch platzierte Wahlplakate ab.

Fürs Anbringen von Wahlplakaten gibt es klare Weisungen, wer sich nicht daran hält, verschwindet. Dafür sorgt die Polizei.

Jetzt lächeln sie einen wieder an – die Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten und die Regierungsratskandidatinnen und -kandidaten. Auf Plakaten am Strassenrand preisen sie ihre Vorzüge an, freundlich und eindringlich. Doch manchen ist das Lächeln vergangen. Denn dort, wo die Plakate nicht hingehören, werden sie rigoros und unter Polizeieinsatz abgeräumt. So dieser Tage an der Kreuzung Verenastrasse/Roosstrasse in Wollerau.

Wie Florian Grossmann, Chef Prävention und Kommunikation der Kantonspolizei Schwyz, gegenüber unserer Zeitung auf Anfrage erklärt, werden falsch platzierte Plakate im Rahmen des ordentlichen Patrouillendienstes abgeräumt. Dies teils aufgrund eigener Beobachtungen und teils auf Anzeigen hin. «Die Plakate werden abgeräumt und die betroffenen Parteien informiert.»

Florian Grossmann macht in diesem Zusammenhang auch auf die entsprechenden Hilfestellungen der Polizei aufmerksam: «Bei Wahlen und Abstimmungen dürfen innerorts Plakate bewilligungs- und gebührenfrei ausgehängt werden. Es gelten aber auch für diese die Bestimmungen für Strassenreklamen.» Auf der Homepage der Kantonspolizei Schwyz sind die wichtigsten Punkte und die regierungsrätliche «Weisung zum Aufstellen von Wahl- und Abstimmungsplakaten ausserhalb von bewilligten Plakatwänden» aufgeführt.
«Nebst diesen gesetzlichen Vorgaben bezüglich Gestaltung und Positionierung ist in jedem Fall das Einverständnis des Grundeigentümers einzuholen. Das ist nicht nur auf Privatgrund der Fall, sondern auch auf öffentlichem Grund. So haben einzelne Gemeinden zusätzliche Auflagen definiert, die es zu beachten gilt», so die Hinweise der Kantonspolizei Schwyz.