BSE-Fall auf einem Betrieb in Einsiedeln

Bei einer Routineuntersuchung anlässlich einer Notschlachtung wurde bei einer Kuh aus einem Betrieb in Einsiedeln BSE nachgewiesen.

Bei einer Routineuntersuchung anlässlich einer Notschlachtung wurde bei einer 13-jährigen Kuh aus einem Betrieb in Einsiedeln BSE nachgewiesen. Die Kuh wies keine typischen BSE-Symptome auf. Deshalb erlaubten sowohl der Bestandestierarzt als auch der Amtstierarzt der Fleischkontrolle die Schlachtung der Kuh.

Im Labor wurde zum Glück nicht der infektiöse Erreger der klassischen BSE-Krankheit nachgewiesen, sondern die atypische BSE. Diese atypische BSE-Form kommt äusserst selten vor und tritt spontan durch Genmutation weltweit nur bei älteren Rindern auf. Sie wird nicht durch die Verfütterung von infektiösen, tierischen Produkten verursacht. Trotzdem wurde der Schlachttierkörper beschlagnahmt und bei der TMF in Bazenheid vernichtet. Weitere Massnahmen auf dem Betrieb sind in Absprache mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen nicht notwendig.

Dank den Massnahmen der Bekämpfung gegen die klassische BSE (Tiermehlfütterungsverbot, Entsorgung von Risikomaterial im Schlachthof, Schlachtkörper von positiv getesteten Rindern werden vernichtet) hat zu keiner Zeit ein Risiko für Menschen bestanden.