Kanton Schwyz knackt bald die 160’000 Einwohner-Schwelle

So haben sich die Bevölkerungszahlen in den Schwyzer Gemeinden im vergangenen Jahr verändert.

Per Ende Dezember betrug die ständige Wohnbevölkerung im Kanton Schwyz 159 ’652 Personen. Das entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 1801 Personen oder 1,1 Prozent, wie das Amt für Wirtschaft mitteilte.

Aber nicht in allen Gemeinden wuchs die Bevölkerung: Elf Gemeinden mussten einen Einwohnerschwund hinnehmen, vier davon in der March. Von den Märchler Gemeinden «schrumpfte» Vorderthal prozentual am stärksten. Die Wägitaler Gemeinde verlor 19 Einwohner, was 1,9 Prozent entspricht. Sie zählt nun keine 1000 Einwohner mehr. Auch Schübelbach, die einwohnerstärkste Märchler Gemeinde, musste Federn lassen. Schübelbach zählte Ende Dezember 14 Personen weniger als im Vorjahr. In Altendorf ging die ständige Wohnbevölkerung um 22 Personen und in Tuggen um 9 Personen zurück.

Zulegen konnten in der March vor allem Lachen (+145 Personen), Wangen (+96 Personen) und Reichenburg (+91) Personen. Die Obermärchler Gemeinde verzeichnete mit 2,4 Prozent – zusammen mit Rothenthurm – die zweitgrösste relative Bevölkerungszunahme im Kanton Schwyz, hinter Steinen mit plus 5,7 Prozent.

444 Höfner mehr
Im Ausserschwyzer Vergleich sind die Verhältnisse klar. Die Bevölkerung im Bezirk March wuchs im vergangenen Jahr mit 0,7 Prozent deutlich lang­samer als in den Höfen mit 1,5 Prozent. Und auch in absoluten Zahlen fällt die Bevölkerungszunahme in den ­Höfen mit 444 Personen höher aus als in der March mit 307 Personen. Alle drei Höfner Gemeinden haben zugelegt: In absoluten Zahlen schwingt die Gemeinde Freienbach mit plus 282 oben aus, gefolgt von Feusisberg-Schindellegi (+90) und Wollerau (+72).

Mehr dazu in der Ausgabe vom 5. Februar