Für sieben Sitze stehen zehn Kandidierende zur Verfügung

Seit gestern Mittag sind die Regierungsrats-Listen offiziell. Gewählt wird in gut zwei Monaten.

Zwei Kandidatinnen und acht Kandidaten kämpfen am 22. März um den Einzug in den siebenköpfigen Schwyzer Regierungsrat. Bis gestern Mittag, 11 Uhr, gingen bei der Staatskanzlei fristgerecht fünf Listen mit insgesamt zehn Kandidierenden ein. Zwei der sieben amtierenden Regierungsratsmitglieder – Othmar Reichmuth (CVP) und René Bünter (SVP) – stellen sich bekanntlich nicht mehr zur Wahl. Die anderen fünf treten erneut an. Es sind dies Landammann und Finanzdirektor Kaspar Michel (FDP), Frau Landesstatthalter und Gesundheitsdirektorin Petra Steimen-Rickenbacher (FDP), Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud (SVP), Sicherheitsdirektor André Rüegsegger (SVP) und Bildungsdirektor Michael Stähli (CVP). Neu in die Regierung wollen Herbert Huwiler (SVP), Sandro Patierno (CVP), Michael Spirig (GLP), Michael Fuchs und Elsbeth Anderegg Marty (beide SP).

Zweimal die gleichen Namen

Für die Regierungsratswahlen erfolgte auch bereits die Listenzuteilung. So ist die SVP-Liste die Liste A; sie enthält neben den drei SVP-Kandidaten auf den Plätzen 4 und 5 auch die Namen der beiden FDP-Kandidierenden. Auf Liste B, die Liste von FDP.Die Liberalen, ist es genau umgekehrt. Hier zieren die beiden FDP-Kandidierenden die beiden ersten Plätze, während auf den Plätzen 3 bis 5 die Kandidaten der SVP aufgeführt sind. Beide Listen enthalten also die gleichen Namen. Dies haben die beiden Parteien schon vor vier Jahren so gehandhabt, was auch diesmal wieder für Unmut auf Seiten von SP und CVP sorgte. Sie sprachen von einer «Päckli-Politik», die einzig dem Machterhalt diene, und die Wahl zur Farce verkommen lasse. 

Die Liste C mit den Namen der beiden CVP-Kandidaten trägt als Zusatzbezeichnung «Bürgerlich mit sozialer Verantwortung». Die Liste D läuft unter der Parteienbezeichnung «Sozialdemokratische Partei, Grüne und Unabhängige» und wird von den beiden SP-Kandidierenden belegt. Und schliesslich tritt auf Liste E der Kandidat der Grünliberalen mit der Zusatzbezeichnung «für eine breite Mitte» zu den Regierungsratswahlen an.

Aufgrund der Anzahl Kandidierender (im Jahr 2016 waren es noch 11) dürften die Regierungsratswahlen auch diesmal bereits im ersten Wahlgang entschieden werden.

Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Freitag, 17. Januar, zu lesen.

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