Rechtsradikale: Kanton Schwyz will diese Aufmärsche nicht

André Rüegsegger distanziert sich deutlich von den Ereignissen in der Partyhütte ob Galgenen. Bild Archiv

Kürzlich reiste ein Gruppe Rechtsradikaler aus der Schweiz und Deutschland nach Galgenen, wo sie in der Forsthütte der Korporation Siebnen/Galgenen ihr Unwesen trieb. Was genau am Wochenende abgelaufen ist, ist nicht klar; man weiss nur, dass die Polizei über das Treffen informiert war, aber nicht wahrnehmbar eingriff.
Die Schweizer Rechtslage verbietet ihren Bürgerinnen und Bürgern das freie Denken nicht. Erst wenn das Danken strafrechtlich relevante Handlungen nach sich zieht, schreitet der Staatsapparat ein. Doch was heisst das genau, und welche Vorfälle werden toleriert oder eben nicht? Regierungsrat und Sicherheitsdirektor André Rüegsegger nimmt Stellung zu den jüngsten Vorfällen: Ist der Kanton Schwyz ein Hort für Nazis? «Das können wir klar verneinen», auch wenn man in diesem Jahr Vorfälle von Rechtsextremismus zur Kenntnis nehmen müsse, sagt er im Interview. Die Regierung wolle diese Aufmärsche nicht. Es werde jeweils eingehend geprüft, ob es eine rechtliche Handhabe gibt, um dagegen vorzugehen. (am)

Interwiev mit André Rüegsegger in der Ausgabe vom Dienstag.